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Presse, Streuung, Redaktion - Was ist was?

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Regelmäßiger Bezug eines Zeitungs- oder Zeitschriftentitels, der im Voraus bestellt und bezahlt wird.

Anzahl der Zeitungs- oder Zeitschriftenexemplare, die in wiederkehrenden zeitlichen Abständen an eine feste Leserschaft geliefert werden.

Mit dem Attribut above-the-line (englisch „über der Linie“, Abkürzung „ATL“) versieht man im Marketing die so genannte „klassische“ oder „traditionelle“ Werbung, also die direkt erkennbare Werbung in Printmedien (Zeitungen, Zeitschriften) und im Rundfunk (Radio, Fernsehen) sowie Kino- und Außenwerbung. Sie steht damit im Gegensatz zur Below-the-line-Werbung.

Die Herkunft der Bezeichnung ist unklar. Einem Erklärungsansatz nach rührt sie vom Bildnis der Wasserlinie eines Schiffes her: Alles darüber Befindliche (die „klassische“ Werbung) ist für jedermann leicht erkennbar, das darunter Befindliche hauptsächlich nur für die gezielt Beworbenen. Einem anderen Erklärungsansatz nach wurde zuerst das Budget für klassischen Werbemaßnahmen (ATL) geplant. Was unter dem Strich - "below the line" - noch übrig blieb, konnte für BTL-Maßnahmen verwendet werden.

Der Vorteil der Above-the-line-Werbung liegt darin, dass man mit vergleichsweise wenig organisatorischem Aufwand eine sehr große Zahl von potenziellen Käufern erreichen kann.

Ausprägungen z.B.
Materndienst
Printanzeigen, Prospekte
TV-Werbung
Radio PR
Plakatwerbung
Online PR
Online-Werbeanzeigen (z. B. Bannerschaltungen, Suchmaschinenwerbung)
 

Alle Mitgliedsverlage des Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter sind verpflichtet, die von ihnen herausgegebenen Titel der Auflagenkontrolle zu unterziehen. Jeder Verlag meldet vierteljährlich die Ø-Auflage des Quartals. Bundesweit werden rund 800 Wochenblätter mit einer Auflage von 58 Mio. Exemplaren überprüft. Dies entspricht einem Anteil von 70% der Gesamtauflage.
 

ADM

Arbeitskreis Deutscher Marktforschungsinstitute - Interessenvertretung der privatwirtschaftlich organisierten Markt- und Sozialforschungsinstitute in Deutschland.
 

Adverticle leitet sich von den beiden englischen Worten "Advertisement" (Werbung) und "Article" (Artikel) ab und beschreibt Werbeanzeigen in redaktioneller Aufbereitung. Der Adverticle ist bei Anzeigenkunden insofern beliebt, als dass der Leser durch den gewohnten Inhalt reaktionsfreudiger auf die Werbung des Anbieters reagiert. Synonym kann auch der Begriff Advertorial verwendet werden. Es ist presserechtlich festgelegt, dass diese Anzeigen-Sonderform auch als solche kenntlich gemacht werden.

Advertorials, auch PR-Anzeige genannt, sind redaktionell gestaltete Anzeigen. Sie sind im redaktionellen Teil einer Zeitung eingebettet und unterscheiden sich in ihrem Aufbau (Schrift, Layout usw.) kaum vom redaktionellen Umfeld. Advertorials sind duch die Verlage als "Anzeige" zu kennzeichnen, damit der Leser sie klar vom redaktionellen Teil unterscheiden kann.

Mittlerprovision,. Zahlung einer auf das Netto-Einschaltvolumen (der Insertions- bzw. der Streukosten) bezogenen Provision (früher einheitlich in Höhe von 15 %) durch die Medien.

Virtuelles Vertriebssystem der Internetwerbung. Neukunden werden durch Verlinkungen auf Partner-Websites (Affiliates) gewonnen. Klicken Nutzer auf die Links und kaufen online ein, erhalten die Partner eine erfolgsbasierte Vergütung.

Begriff aus der Markt- und Mediaforschung, der die Zielgruppennähe eines Mediums bezeichnet. Diese wird durch den Grad der Übereinstimmung zwischen der Zielgruppe und den Nutzern eines Mediums im Verhältnis zum Anteil der Zielgruppe an der Gesamtbevölkerung gemessen.

In der Mediaplanung und -selektion wird die Affinität durch einen Index präzisiert, der die Zielgruppennähe des Werbemediums beziffert. So bedeutet ein Index von 120, dass der Anteil der Zielgruppe in dem entsprechenden Werbemedium 20 Prozent über ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung liegt.

Zusammenschluss führender Online-Vermarkter in Deutschland mit der Zielsetzung Werbung im Internet für Werbetreibende, Agenturen und Nutzer transparent zu machen. Ziel des 2002 gegründeten Zusammenschlusses ist es, unabhängig von Individualinteressen für Transparenz und einheitliche Standards in der Internet- und Onlineforschung zu sorgen. Im Quartalsrhythmus gibt die AGOF die Markt-Media-Studie internet facts für Websites und Belegungseinheiten heraus.
 

Bezeichnet den Umfang oder Grad, zu dem ein Angebot von der Zielgruppe angenommen wird. Die Akzeptanz kann sich auf eine Marke, eine Werbebotschaft, einen Preis oder ein Werbemedium beziehen.

Das Prinzip, gegen Konjunktur- und Marktentwicklungen (deren wiederkehrende Schwankungen werden Zyklen genannt) zu werben. Antizyklische Werbung setzt ihre Schwerpunkte dann, wenn Konjunktur oder Markt rückläufig sind.

Vertrag zwischen Inserent und Verlag, der den Inserenten verpflichtet, im Laufe eines Jahres eine bestimme Anzahl von Anzeigen bzw. Anzeigenmillimetern zu schalten. Als Gegenleistung erhält er vom Verlag Wiederholungs- oder Mengennachlässe, die auch als -> Malstaffel und -> Mengenstaffel bezeichnet werden.

siehe auch Malstaffel oder Mengenstaffel

Das Anzeigenäquivalent bezeichnet die Summe, die ein im redaktionellen Teil einer Publikation erschienener Artikel in gleicher Größe als Anzeige gekostet hätte.

Ungewichteter AÄW Print:
[Anzeigenpreis pro Seite in Abhängigkeit von der Farbigkeit des Artikels] x [Größe als Anteil]

Ungewichteter AÄW Hörfunk:
[Anzeigenpreis pro Sekunde] x [Länge des Beitrags]

Gewichteter AÄW:
[AÄW des Artikels] x [inhaltlicher Anteil des Themas am Artikel]

Grundlage für die Berechnung einer Anzeige sind Millimeter und Millimeterpreis. Die Millimeteranzahl ergibt sich aus der Höhe der Anzeige und der Zahl der Spalten, welche die Breite der Anzeige bestimmen. Der Preis für eine Anzeige in einer Zeitung berechnet sich:

Anzeigenpreis = Höhe der Anzeige in Millimeter × Zahl der Spalten × Millimeterpreis.

Soll die Anzeige im Textteil platziert werden, erweitert sich z.B. bei Eckfeld- oder blatthohen Anzeigen, die Formel um den Umrechnungsfaktor. (Anzahl der Anzeigenspalten durch Anzahl der Textspalten). Der Umrechnungsfaktor ist in der Anzeigenpreisliste ausgewiesen.

Die Seiten einer Zeitung, auf denen hauptsächlich Anzeigen geschaltet werden. Berichte, Meldungen, Reportagen etc. sind vorwiegend im redaktionellen Teil einer Zeitung zu finden. Anzeigenteil und redaktioneller Teil unterscheiden sich nicht nur inhaltlich, sondern auch hinsichtlich der Anzahl und Breite ihrer Spalten.
 

Erfasst als Non-Profit-Organisation das Medien-Nutzungsverhalten in Deutschland durch Befragungen. Die jährlich von der AG.MA zu diesem Zweck durchgeführte Untersuchung gilt als eine der größten und gründlichsten Umfrageuntersuchungen in Europa. Mehrmals pro Jahr werden die im Rahmen der Media-Analyse ermittelten Daten veröffentlicht. In der ag.ma sind die 250 wichtigsten Unternehmen der Werbewirtschaft zusammengeschlossen. Ziel dieser Allmedia- Dachorganisation ist es, im Konsens aller Marktpartner Werbeträger der Gattungen TV, Radio, Tageszeitung, Zeitschriften, Kino, Plakat und künftig auch Online-Medien zu erheben.
 

Verbreitet: Anzahl der verkauften Exemplare zuzüglich der Freiexemplare
Gedruckt: Anzahl der gedruckten Exemplare einer Publikation
Verkauft: Anzahl einer Auflage, die durch Einzelverkauf und Abonnement verkauft wird

Allensbacher Werbeträger-Analyse. Die AWA wird jährlich vom "Institut für Demoskopie" herausgegeben. In ihr sind Ergebnisse von Untersuchungen über die Reichweite und Zusammensetzung aller klassischen Medien zusammengefasst. Außerdem enthält sie Verbrauchsdaten und Einstellungs- bzw. Verhaltensformen. Die erhobenen Daten stammen aus Mehr-Themen-Umfragen.

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