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Presse, Streuung, Redaktion - Was ist was?

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Business-to-Consumer-Kommunikation

Hierunter ist die Kommunikation mit dem Endverbraucher zu verstehen. Hier werden die Bereiche Absatzwerbung, Verkaufsförderung und Public Relations (Publikums PR) zugeordnet.

Viele PR- und Marketing-Agenturen ordnen ihre Teams oder ihren Arbeitsschwerpunkt daher nach "Ansprache von Endverbrauchern" (Business to Consumer) oder nach "Ansprache von Fachleuten" (Business to Business, kurz B2B).

Region mit hoher Bevölkerungsdichte. In den 13 Nielsen-Ballungsräumen (siehe Nielsen-Gebiete) der Bundesrepublik (Hamburg, Bremen/Bremerhaven, Hannover, Rhein/Ruhr, Rhein/Main, Rhein/Neckar, Stuttgart, Nürnberg, München, Berlin, Leipzig/Halle, Chemnitz/Zwickau, Dresden) leben 41% der Bevölkerung auf nur 13% der Fläche. Auch Umsatz und Konsum vieler Warengruppen konzentrieren sich überdurchschnittlich stark in den Ballungsräumen.
 

Benennt im Vergleich zur Gesamtzahl der Leser den prozentualen Anteil an Lesern, welche eine bestimmte Veröffentlichung in einer Zeitung wahrgenommen haben.

Der Beachtungswert kann per -> Copytest ermittelt werden.

siehe auch Copytest

Bezeichnung für Sonderblätter, die in Zeitschriften eingeheftet werden, wie z. B. eine mehrseitige, vorgedruckte Anzeige im Zeitschriftenformat.

Prospekte oder andere Werbeträger, die der Gesamtauflage oder nur einem Teil einer Publikation beigelegt werden. Die Beilage muss vom Auftraggeber beim Verlag angeliefert werden und bestimmte Formate und Gewichtsvorgaben einhalten. Ihr Preis orientiert sich an Menge und Gewicht, sie darf nicht zeitungsähnlich gestaltet sein und keine Fremdanzeigen enthalten.

Das Maß, in dem ein Name, eine Marke, ein Produkt oder ein sonstiger Sachverhalt bei der Zielgruppe bekannt ist.

Die Marktforschung unterscheidet zwei Varianten:
1. Ungestützter Bekanntheitsgrad: Die befragte Person (er-)kennt die Marke, das Produkt etc. ohne   irgendeine Erinnerungshilfe. Das Produkt wird nicht genannt.
2. Gestützter Bekanntheitsgrad: Die befragte Person erhält eine Erinnerungshilfe, indem ihr z.B. verschiedene Markennamen präsentiert werden, aus denen sie die ihr bekannten auswählen soll.

Beweis des Verlags auf Anforderung des Inserenten, dass der Auftrag ausgeführt wurde. Dies kann anhand der kompletten Zeitungsausgabe oder eines Ausschnittes erfolgen.

sieh auch Clipping

Das Attribut below-the-line (engl. für unter der Linie, Abk. BTL) wird im Marketing für alle so genannten „nicht-klassischen“ Werbe- & Kommunikationsmaßnahmen verwendet. Sie stehen damit im Gegensatz zu den Above-the-line-Maßnahmen.

Die Herkunft der Bezeichnung ist unklar. Einem Erklärungsansatz zufolge rührt sie vom Bildnis der Wasserlinie eines Schiffes her: Alles darüber Befindliche (die „klassische“ Werbung) ist für jedermann leicht erkennbar, das darunter Befindliche hauptsächlich nur für die gezielt Beworbenen. Es wird also versucht, mittels unkonventioneller Kommunikationswege und -maßnahmen, die Zielgruppen direkt und persönlich anzusprechen. Darum wird Below-the-line-Kommunikation meist vom Konsumenten nicht direkt als Werbemaßnahme wahrgenommen.

Einem anderen Erklärungsansatz zufolge wird bei Kommunikationskampagnen oft zuerst das Budget für klassische Werbemaßnahmen (ATL) geplant. Was unter dem Strich - "below the line" - noch übrig bleibt, kann dann für nicht-klassische BTL-Maßnahmen verwendet werden.

Ausprägungen: z.B.
Ambient Media
Sponsoring
jegliche Form des Direktmarketing
Guerilla-Marketing

Below-the-line-Werbung gilt insgesamt als direkter, persönlicher und zielgruppenspezifischer. Der Kontakt zwischen Werbendem und Beworbenem ist enger, und meist gibt es weitaus bessere Rückmeldungen über den Erfolg der Maßnahmen, sowohl insgesamt als auch auf die einzelne Person bezogen.
 

Neben dem -> Rheinischen und -> Nordischen Format eines der drei gebräuchlichsten
Formate für Zeitungsseiten mit einer Seitenhöhe von ca. 470 mm und einer Breite von 315 mm

(-> Satzspiegel 430 mm hoch, 282 mm breit).

siehe auch Rheinisches Format / Nordisches Format
 

In einem Werbemedium unterscheidet man Satzspiegelanzeigen und Anzeigen im Anschnitt. Satzspiegelanzeigen werden innerhalb des Satzspiegels platziert. Anzeigen im Anschnitt reichen genau bis zum Formatrand des Mediums. Damit beim Schneiden des Mediums keine weißen Kanten entstehen, muss die Anzeige über die Formatgrenze des Mediums hinaus angelegt werden. Der Bereich, der über das reine Format hinausgeht, wird Beschnittzugabe genannt. Die Anzeige liegt dann „im Anschnitt“.
 

Veröffentlichungsformat, das unabhängig von seiner Höhe die gesamte Breite des Satzspiegels ausnutzt.

siehe auch Satzspiegel

Veröffentlichungsformat, das unabhängig von seiner Breite (Spaltenzahl) die gesamte Höhe des Satzspiegels ausnutzt.

siehe auch Satzspiegel
 

Anzahl der Personen, die von einer Werbeträger-Kombination mindestens einmal erreicht werden.
Dabei werden im Gegensatz zur Netto-Reichweite Doppel- und Mehrfachkontakte nicht herausgerechnet.
Die Bruttoreichweite ist die Kontaktsumme, also die Summe aller erzielten Kontakte oder
Kontaktchancen von Personen mit einem Medium. Sie wird in Millionen oder Prozent ausgewiesen.

Jede Druckfarbe außer Schwarz. Grundfarben sind Gelb (HKS 3), Rot (HKS 25) und Blau (HKS 47). Diese Farben können nebeneinander (Schmuckfarben) und übereinander ( Mehrfarbendruck) gedruckt werden. Durch Übereinanderdruck wie durch Aufrasterung (Raster) werden unterschiedliche Farbtönungen erzielt. Schmuckfarben werden überwiegend nach dem HKS-Fächer angegeben.
 

Organisationsverband der deutschen Anzeigenblätter.

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