
Presse, Streuung, Redaktion - Was ist was?
Leser-Analyse-Entscheidungsträger in Wirtschaft und Verwaltung. Die Leser-Analyse wird in Zusammenarbeit mit den Verlagen etwa alle drei Jahre durchgeführt. Sie untersucht in Bezug auf ausgewählte Werbeträger das Nutzungsverhalten von Führungskräften in wirtschaftlichen und staatlichen Institutionen. Zu den erhobenen Medien zählen Wirtschafts- und Wissenschaftspresse, aktuelle Magazine, überregionale Tageszeitungen sowie Wochenzeitungen.
Als Layout (wörtlich: das Ausgelegte, engl. für „Plan, Entwurf, Anlage“, sinngemäß mit „Gestaltung“ zu übersetzen) bezeichnet man das detaillierte Sichtbarmachen eines gedanklichen Bildes im Sinne eines tatsächlichen Entwurfs, meist dem einer Drucksache. Die Visualisierung vermittelt dem Gestalter und dem Auftraggeber einen Eindruck über die Form der späteren Ausführung und dient damit als verbindliche Entscheidungsgrundlage für die weitere Ausführung. Die enthaltenen Texte müssen nicht dem späteren Original entsprechen (Füll- oder Blindtext).
Der Lead-Stil ist eine journalistische Ausdrucksform und bezeichnet die Kombination aus Informationsschlagzeile, Untertitel, Vorspann und Bericht. Er wird üblicherweise in der Zeitung benutzt. Eher bekannt ist der Lead (Vorspann), der gemäß dem Prinzip der umgekehrten Pyramide die Funktion der Zusammenfassung des Nachrichteninhalts übernimmt.
Beispiel:
== Informationsschlagzeile ==
Untertitel
Vorspann
Bericht
Als Leitmedium bezeichnet man in der Publizistik- und Medienwissenschaft ein spezifisches dominierendes Einzelmedium in einer bestimmten historischen Phase der Medienentwicklung, welchem „eine Hauptfunktion in der Konstitution gesellschaftlicher Kommunikation und von Öffentlichkeit zukommt“.
Gesamte Zeit, die jemand in einer Zeitung oder Zeitschrift liest oder blättert, auch in mehreren Lesevorgänge. Die durchschnittliche Lesedauer bei regionalen Abozeitungen beträgt rund 40 Minuten pro Ausgabe (Zeitungsqualitäten ZMG).
Anzahl der Ausgaben einer Zeitung oder Zeitschrift, die eine Person innerhalb eines bestimmten Zeitraums liest. Aus den Angaben zur Lesehäufigkeit ergeben sich Erkenntnisse zur Kumulation von Leserschaften. Oder die Anzahl der Lesevorgänge, die ein Leser der Zeitung innerhalb des Erscheinungsintervalls hat.
In der Leserschaftsforschung eine Person, die eine Zeitung oder Zeitschrift ganz oder teilweise gelesen oder auch nur durchgeblättert hat. Nutzung der letzten 12 Ausgaben im Erscheinungsintervall. Alle Personen im WLK (weitester Leserkreis) erhalten für das Medium eine Lesewahrscheinlichkeit, die größer Null ist.
Leserschaf t einer durchschnit tlichen Ausgabe einer Zeitschrift. Der LpA wird aufgrund der Nutzungswahrscheinlichkeit errechnet.
Anzahl der Personen, die das gleiche Exemplar einer Zeitung oder Zeitschrift lesen. Der Leser pro Exemplar wird nicht direkt erhoben, sondern errechnet aus dem Leser pro Ausgabe, dividiert durch die verbreitete Inlands-Auflage.
Misst, wie stark sich die Leser mit einer Zeitung verbunden fühlen. Die Leser-Blatt-
Bindung lässt sich z.B. durch die Frage ermitteln, auf welchen Zeitungstitel die jeweilige Person am wenigsten verzichten würde.
Die Zusammensetzung der Leserschaft einer Zeitung oder Zeitschrift, gegliedert nach demografischen oder psychologischen Merkmalen oder Typen.
Lokaljournalismus ist jener Teilbereich des Journalismus, der für die lokalen Themen zuständig ist. Lokaljournalisten kümmern sich um die Meldungen aus Politik, Kultur und Sport, die für ihre Region von besonderer Bedeutung sind.
Lokaljournalismus bei Zeitungen, Radio und Fernsehen
Bei den Zeitungen in Deutschland sind etwa 60 Prozent der Redakteure Lokaljournalisten. Beim Fernsehen (etwa 8 Prozent) und beim Hörfunk (etwa 10 Prozent) sind dies deutlich weniger. Bei Anzeigenblättern arbeiten fast ausschließlich Lokaljournalisten, allerdings sind diese Zeitungen selten in klassische Ressorts gegliedert.
Nicht jede Zeitung, TV- oder Radiostation hat ein Ressort, das dezidiert „Lokales“' genannt wird. Die Arbeit der Lokaljournalisten fällt dort oft in andere Bereiche, wie Chronik oder Politik.
Größere Medien- und Verlagshäuser haben lokale Redaktionen in den wichtigsten Städten des jeweiligen Landes. Die Mitarbeiter sind häufig Lokaljournalisten mit Festanstellung. Des Weiteren gibt es eigenständige Lokalzeitungen, die vorrangig über Ereignisse in einem kleineren Gebiet oder einer Stadt berichten.
Der redaktionelle Teil der Zeitung, der aus dem örtlichen Umkreis der Leserschaft (Stadt, Landkreis) berichtet.
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