
Presse, Streuung, Redaktion - Was ist was?
Basis-Untersuchung für die Print-Mediaplanung sowie zur Darstellung von repräsentativen Leserschaftsdaten. Die ma Pressemedien erscheint halbjährlich und ist als "Werbewährung" für Print-Leistungsdaten von allen Unternehmen der Branche akzeptiert.
Reichweitenforschung für den Hörfunk. Auf Basis von rund 60.000 CATI-Interviews aus 2 Wellen werden Hörerschaften und Zielgruppenmerkmale für öffentlich-rechtliche und private Sender/Kombinationen veröffentlicht. Ausweisung von Weitestem Hörerkreis, Hörer pro Tag, Hörer pro Ø-liche Stunde und Einzelstundenreichweiten.
Bezeichnung für Fehldrucke von Zeitungen und Zeitschriften, die in der Anlaufphase der Druckmaschinen entstehen. Die Makulatur wird vernichtet und gelangt nicht zur Auslieferung.
Eine Rabattstaffel, die auf der Anzahl der innerhalb eines Jahres geschalteten Veröffentlichungen basiert.
Die Mantelredaktion ist entsprechend für überregionale Themen in Regionalzeitungen verantwortlich. Früher gab es nahezu ausschließlich Vollredaktionen, die alle Beiträge für ihre Publikation selbst geschrieben und erstellt haben. Viele Regional- und Lokalzeitungen haben heute nur noch eine eigene Lokalredaktion, jedoch keine Vollredaktion mehr. Das heißt sie bedienen sich für die weiteren Ressorts außerhalb des Lokalressorts der Mantelredaktionen.
Dieser Trend begann während der Konzentrationswelle in den 1980er-Jahren. Meist versorgen Mantelredaktionen mehrere Kopfblätter aus so genannten Zeitungsverbünden (Zusammenschluss mehrerer Zeitungen) mit den Ressorts Politik, Wirtschaft, Feuilleton und Sport. Überregionale Zeitungen, die ihre eigenen Vollredaktionen betreiben, bezeichnet man als publizistische Einheiten.
Der Mantel („Mantelteil“) ist der überregionale Teil einer Regionalzeitung. Er besteht in der Regel aus der Titelseite, Politik, Wirtschaftnachrichten, überregionalem Feuilleton und Sport sowie gelegentlich Meinungsseiten.
Regional- oder Lokalzeitungen lassen sich die Mantelseiten häufig zuliefern. Gerade kleine Lokalblätter sind häufig finanziell und personell nicht in der Lage, eine so genannte „Vollzeitung“ zu produzieren. Da der Schwerpunkt dieser Blätter auf ihrem Lokalteil liegt, beziehen sie den überregionalen Teil von einer anderen, meist größeren und überregional erscheinenden Zeitung oder betreiben zusammen mit anderen Zeitungen eine gemeinsame Mantelredaktion.
Ebenso ist es üblich, dass verschiedene kleinere Blätter aus demselben Verlagshaus mit den gleichen Mantelseiten erscheinen. Durch die Praxis, solche Mantelseiten einzukaufen, kommt es vor, dass selbst konkurrierende Lokalzeitungen zu einem Großteil inhaltlich identisch sind. Ein Gutteil des Mantels besteht meist aus Meldungen der großen Nachrichtenagenturen oder Korrespondentenberichten.
Markenbekanntheit. Anteil der Personen innerhalb einer Zielgruppe, die eine bestimmte Marke kennen. Man unterscheidet zwischen gestützter Erhebung (Vorgabe einer Markenliste) und ungestützter Erhebung (ohne Vorgabe).
Materndienst Definition: Der Begriff Mater (lat. Mutter) stammt aus der Zeitungsproduktion. Eine Druckplatte wurde mit einer Papiermasse überzogen. Ausgetrocknet konnte diese Pappe wiederum als Druckvorlage verwendet werden. Man goss sie dazu mit Blei aus und erhielt eine Kopie des Originals. Der damalige Vorteil: die leichte Mater ließ sich per Post verschicken. Anfang des 20. Jahrhunderts lebten viele Lokalzeitungen von den Materndiensten. Denn nur so konnten die kleinen Verlage ihren Lesern auch Themen bieten, die über die Regionalberichterstattung hinaus gingen.
Die historischen Matern haben sich zum effektiven Marketingwerkzeug gemausert – besonders für kleine und mittlere Budgets.
Mit technisch druckreifen Artikelvorlagen bringen heute Materndienste die PR-Botschaften ihrer Kunden geschickt in zahlreichen Publikationen unter.
Materndienste werden immer häufiger als unterstützendes Element zur Verbreitung von Produktnews und Ratgeberthemen von deutschen Unternehmen eingesetzt. In Zeiten immer größeren Konkurrenzkampfes der Unternehmen auf den Schreibtischen der Redaktiionen erlebt der Materndienst eine Renaissance.
Online Materndienste
Onlinepublikationen in Tageszeitungen sind ein effektiver und kostengünstiger Weg, Produkte
und Dienstleistungen bekannt zu machen. Anders als periodisch erscheinende Printmedien haben
Online- Materndienste in der Regel sehr kurze Vorlaufzeiten. Somit können PR-Beiträge gegenüber
einer Print-Veröffentlichung bis zu sechs Wochen schneller kommuniziertwerden.
Der positive Nebeneffekt: Auch der Pagerank der verlinkten Website steigt und diese wird bei entsprechenden Suchanfragen von Google & Co weiter vorne angezeigt.
siehe Materndienste Online
Materndienst Definition: Der Begriff Mater (lat. Mutter) stammt aus der Zeitungsproduktion. Eine Druckplatte wurde mit einer Papiermasse überzogen. Ausgetrocknet konnte diese Pappe wiederum als Druckvorlage verwendet werden. Man goss sie dazu mit Blei aus und erhielt eine Kopie des Originals. Der damalige Vorteil: die leichte Mater ließ sich per Post verschicken. Anfang des 20. Jahrhunderts lebten viele Lokalzeitungen von den Materndiensten. Denn nur so konnten die kleinen Verlage ihren Lesern auch Themen bieten, die über die Regionalberichterstattung hinaus gingen.
Die historischen Matern haben sich zum effektiven Marketingwerkzeug gemausert – besonders für kleine und mittlere Budgets.
Mit technisch druckreifen Artikelvorlagen bringen heute Materndienste die PR-Botschaften ihrer Kunden geschickt in zahlreichen Publikationen unter.
Materndienste werden immer häufiger als unterstützendes Element zur Verbreitung von Produktnews und Ratgeberthemen von deutschen Unternehmen eingesetzt. In Zeiten immer größeren Konkurrenzkampfes der Unternehmen auf den Schreibtischen der Redaktiionen erlebt der Materndienst eine Renaissance.
siehe Materndienst
Im Unterschied zur PR- oder Werbeagentur eine Agentur, die sich auf die Beratung in der Werbeträger-Auswahl sowie auf Mediaplanung und Abwicklung spezialisiert.
Gemeinsamer Einsatz unterschiedlicher Mediagattungen (z. B. Zeitschriften und Fernsehen) einer Werbekampagne. Als strategischer Begriff der Mediaplanung beinhaltet Media-Mix neben dem Grundgedanken des Kombinierens auch die Annahme, dass sich unterschiedliche Medien in ihrer Wirkung ergänzen.
Mediadaten werden meist von Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen in regelmäßigen Abständen herausgegeben und enthalten nähere Informationen über einzelne, vom Verlag veröffentlichte Printmedien. Dazu gehören Angaben über die Erscheinungsweise und Erscheinungstermine, Anzeigenpreise und –konditionen, Details zum Druckverfahren, Angaben über die Reichweite und das Verbreitungsgebiet des Mediums, sowie redaktionelle Themenpläne.
Zusätzlich zum konkreten praktischen Nutzen, wie etwa der Bekanntgabe von Schlussterminen, sollen die Mediadaten auch als Anreiz und Entscheidungshilfe für Werbungtreibende und Werbungsmittler (Werbe- und Mediaagenturen) dienen, um in den jeweiligen Zeitungen oder Zeitschriften Anzeigen bzw. Annoncen zu schalten. Zusätzlich lässt sich anhand der Themenpläne recherchieren, welcher thematische Bezug in den kommenden Ausgaben eines Printmediums geplant ist. (Auf dieser Grundlage können beispielsweise freie Journalisten einzelnen Verlagen ihre Artikel anbieten.)
Im Zeitalter des Internets werden Mediadaten auch zunehmend für Internet-Seiten veröffentlicht. Sie enthalten dann unter anderem Informationen über Seitenaufrufe und Nutzerprofile.
bezeichnet den Planungsprozess zur Nutzung von Medien (Print, Hörfunk, Fernsehen usw.) für Werbezwecke. Mediaplanung ist notwenig, um Botschaften möglichst genau auf bestimmte Zielgruppen und deren Medien zu fokussieren und damit den Werbeeffekt zu maximieren. Im Vorfeld einer Kampagne wird daher eine Mediaplanung durchgeführt, bei der neben der Festlegung der zum Einsatz kommenden Medien auch der jeweilige Einsatzzeitpunkt geplant wird.
Die Mediaplanung beschreibt die Auswahl der Werbeträger, die den angestrebten Marketingzielen am meisten entsprechen und die Bestimmung des optimalen Media-Mix miteinbezieht. Dafür werden Techniken wie die Erfahrungswerte des Mediaplaners oder zu hoch formalisierte Media-Selektion-Programme und Optimierungsmodelle angewandt. Ziel der Mediaplanung ist die Aufstellung eines Mediaplans, der bei gegebenem Werbebudget die maximal effiziente Wirkung erreicht.
Als Instrument der Öffentlichkeitsarbeit (auch: Public Relations oder kurz PR) umfasst Pressearbeit die Bereitstellung von Informationen für die Presse, die Nutzung von elektronischen Medien für die gezielte Platzierung eigener Botschaften sowie die Herstellung und Verbreitung von Medienerzeugnissen.
Bezieht sich die Arbeit auch auf Hörfunk, Fernsehen und Internet, spricht man von Medienarbeit (engl. media relations).
siehe auch Pressearbeit
Medienbeobachtung ist eine Dienstleistung für Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations). Sie dokumentiert die Präsenz von Suchbegriffen oder Themen in einem möglichst repräsentativen Mediensample. Damit können Kommunikationsziele kontrolliert und Veränderungen in der öffentlichen Meinung rechtzeitig erkannt werden.
siehe auch Clipping
Ein Mediendienst ist ein Informations- und Kommunikationsdienst, der verschiedene Informationen mediengerecht aufbereitet und zur Nutzung bereit stellt. Informationen können dabei in Form von Texten, Bildern oder Tondokumenten kommuniziert werden. Meist ist die Nutzung solcher Dienste kostenpflichtig.
PR-Dienstleistern dient die Medienresonanzanalyse (das Zusammenstellen der Clippings zzgl. der Informationen über Mediengattung, Titel, Erscheinungsdatum, Auflage) als Beweismittel ihrer erfolgreichen Pressearbeit.
Der Rezipient ist der Empfänger (z. B. Leser, Zuhörer, User) in einem medialen Kommunikationsprozess. Für diese gibt es verschiedene Kommunikationsmodelle.
Das Gegenstück ist der Sender (z. B. Sprecher, Autor), der Kommunikator genannt wird. Der Rezipient ist also diejenige Person, die sich informieren will oder informiert werden soll. Dabei spielt er bereits eine aktive Rolle, da er „aufnahmebereit“ ist. Die Wechselwirkung zwischen Sender und Empfänger nennt man feed back.
Eine Rabattstaffel, die auf dem Gesamtumfang (Gesamtmillimeter) der innerhalb eines Jahres geschalteten Veröffentlichungen basiert.
Die Mettage, deutsch Umbruch ist ein Begriff aus der Drucktechnik. Die fertig gesetzten Artikel und Überschriften werden durch den Metteur zu einem Seitenlayout zusammengefügt. Als Mettage wird auch der Raum bezeichnet, in dem mettiert wird.
Vielfach, besonders in der Zeitungsproduktion, wurden Metteure (auch Textmetteure) als eigenständige Berufsgruppe beschäftigt. Der Lehrberuf dafür war aber in der Regel der Schriftsetzer.
Im Zeitalter von Desktoppublishing wird diese Arbeit am Computer erledigt (Ganzseitenumbruch, Absatzumbruch, Zeilenumbruch, Spaltenumbruch), entweder durch spezielle Steuerzeichen (Umbruchmarke, Weiches Trennzeichen, Geschütztes Leerzeichen, Geschützter Bindestrich u.ä.), oder durch automatischen Zeilenumbruch und automatische Silbentrennung.
ist PR, die auf mittelständische Unternehmen und deren spezifische Kommunikationsanforderungen abgestimmt ist. Denn obwohl der Großteil aller umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen in Deutschland kleine und mittelständische Unternehmen sind, wird die Berichterstattung der Medien von den Großunternehmen dominiert. Viele Mittelständler sind der Meinung, PR ein kostenintensives Buch mit sieben Siegeln. Dabei kann offensive Mittelstands-PR helfen, Medien als Multiplikatoren zu gewinnen, um neue Kunden zu gewinnen und Bestandskunden zu sichern. Mit professionellen Mediendiensten (Pressedienst/Materndienst) lassen sich im Bereich der verbraucherorientierten (B2C) Kommunikation kostengünstige PR-Maßnahmen durchführen.
Die Provision, die ein Zeitungsverlag an Werbungsmittler (z.B. Agenturen) für die
Vermittlung von Anzeigenaufträgen Dritter zahlt (auch AE-Provision genannt).
siehe auch AE-Provision
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