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Presse, Streuung, Redaktion - Was ist was?

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Anzahl Sichtkontakte mit einer potenziell Werbung führenden HTML-Seite. Maß zur Nutzung einzelner Seiten eines Angebots. Enthält ein Angebot Bildschirmseiten aus mehreren Frames (Frame-Set), gilt nur der Inhalt eines Frames als Content.
 

Ist neben Aktualität, Universalität und Öffentlichkeit ein typisches Merkmal für eine Zeitung. Periodizität steht für die Erscheinungsweise in regelmäßig wiederkehrenden Abständen.
 

Ist die Veröffentlichung in bestimmten Teilen einer Zeitung oder Zeitschrift. Für die Platzierung gibt der Verlag keine Gewähr, es sei denn, der Auftraggeber macht die Gültigkeit des Auftrags ausdrücklich davon abhängig.
 

Aussage, die die zu vermittelnden Kommunikationsinhalte, in die Zielgruppe transportieren.

PR-Agenturen sind Dienstleistungsunternehmen, deren Leistungen und daraus erzielte Umsätze überwiegend aus Aktivitäten im Bereich Öffentlichkeitsarbeit resultieren. Darin unterscheiden sie sich wesentlich von Werbeagenturen und Unternehmensberatungen. Generell differiert der Markt nach Leistungsangeboten, Branchenspezialisierungen sowie unterschiedlichen strategischen Ausrichtungen.
 

Auch nichtjournalistische Organisationen publizieren - meist kostenlose - Pressedienste im Sinne der eigenen Öffentlichkeitsarbeit. Ein Pressedienst ist in diesem Fall ein Kommunikationsinstrument im Rahmen der Pressearbeit. Verschiedene Dienstleister der Medienbranche haben sich auf die Vermittlung und Vermarktung von Pressediensten unter der Berücksichtigung journalistischer Kriterien spezialisiert.

Auch ein solcher Dienst ist vorwiegend kostenpflichtig. Die Kosten eines Artikels orientieren sich in erster Linie an Laufzeit und Format des Beitrags sowie an Auflage bzw. Reichweite des entsprechenden Mediums.

Zentrale Aufgabe der Kommunikationspolitik hinsichtlich der verbraucherorientierten Pressearbeit ist in diesem Fall die Vermittlung eines konsistenten Bildes von einem Unternehmen und dessen Produkten oder Dienstleistungen. Häufig werden deshalb beim Pressedienst Ratgeberthemen mit erklärungsbedürftigen Produkten oder Dienstleistungen umschrieben.

Der Deutsche Presserat fordert, „dass redaktionelle Veröffentlichungen nicht durch private oder geschäftliche Interessen Dritter oder durch persönliche wirtschaftliche Interessen der Journalisten beeinflusst werden“ dürfen. Verleger und Redakteure haben „eine klare Trennung zwischen redaktionellem Text und Veröffentlichungen zu werblichen Zwecken“ vorzunehmen.
 

Der Oberbegriff Presse (von mittellateinisch pressa und französisch presse) leitet sich von der Druckerpresse aus der Zeit der analogen Drucktechnik ab und bezog sich ursprünglich auf die Gesamtheit aller verbreiteten Druck-Erzeugnisse (Flugschriften, Einblattdrucke, Zeitungen, Zeitschriften, Bücher, Plakate). In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann der Begriff allmählich, die Bedeutung „Gesamtheit der gedruckten Zeitungen und Zeitschriften“ anzunehmen.

Heute steht die Presse auch für die Gesamtheit aller Zeitungen und Zeitschriften in jeglicher Form sowie für das damit zusammenhängende Nachrichten- und Meinungswesen. In gewissen Wortverbindungen (wie etwa Pressearbeit, Pressefreiheit, Pressesprecher, Pressekonferenz etc.) steht der Wortteil „Presse“ auch in einem erweiterten Sinne für den Rundfunk, das Fernsehen und das Internet sowie auch für die Gesamtheit aller öffentlichen Massenmedien.
 

siehe Nachrichten- und Presseagentur

Als Instrument der Öffentlichkeitsarbeit (auch: Public Relations oder kurz PR) umfasst Pressearbeit die Bereitstellung von Informationen für die Presse, die Nutzung von elektronischen Medien für die gezielte Platzierung eigener Botschaften sowie die Herstellung und Verbreitung von Medienerzeugnissen.

Bezieht sich die Arbeit auch auf Hörfunk, Fernsehen und Internet, spricht man von Medienarbeit (engl. media relations).
 

In einem Pressebüro sind einzelne oder mehrere Personen journalistisch tätig, in der Regel als freie, das heißt nicht festangestellte Journalisten (im Gegensatz zu Presseagenturen).

In Deutschland sind Pressebüros überwiegend als GmbH oder GbR organisiert. Werden journalistische Leistungen erbracht, sind die an einem Pressebüro Beteiligten freiberuflich tätig. Liegt der Schwerpunkt auf anderen Dienstleistungen (wie z. B. Public Relations), wird die Tätigkeit in Deutschland als gewerblich eingestuft, was eine Gewerbeanmeldung erforderlich macht. Meist arbeiten Pressebüros sowohl journalistisch, indem sie Text-, Film- und Hörfunkbeiträge an Redaktionen liefern, als auch im PR-Bereich, indem sie Unternehmen und Verbände beraten und für diese Pressemitteilungen schreiben oder Presseverteiler erstellen.
 

Medien wirken als Multiplikatoren und haben Einfluss auf die Gestaltung öffentlicher Meinungen. Das Aufgabenfeld eines Pressedienstes zielt daher darauf ab, Medien für bestimmte Themen, Unternehmen, Produkte oder Dienstleistungen zu sensibilisieren. So können etwa redaktionell gestaltete Druckvorlagen die Chance erhöhen, dass im gewünschten Sinne über Produkte oder Dienstleistungen berichtet wird. Für eine erfolgreiche Pressearbeit braucht es fundierte Kenntnisse der Medienlandschaft, den journalistischen Arbeitsablauf sowie die Pflege (persönlicher) Kontakte zu den relevanten Verlagsvertretern.

Der Pressekodex (eigentlich: Publizistische Grundsätze) ist eine Sammlung journalistisch-ethischer Grundregeln, die der Deutsche Presserat 1973 vorgelegt hat.

Verleger und Journalisten haben den darin formulierten publizistischen Grundsätzen durch ihre Verbände zugestimmt. Der Pressekodex hat somit den Charakter einer freiwilligen Selbstverpflichtung. Der Text orientiert sich an der Spruchpraxis des Presserats als wichtiges Kontrollorgan der Medien in Deutschland und am Ehrenkodex der internationalen Journalistenföderation. Seit 1973 wurde der Pressekodex mehrfach ergänzt. Konkretisiert wird er durch die „Richtlinien für die publizistische Arbeit nach den Empfehlungen des Deutschen Presserates“.

Der Kodex findet seit dem 1. Januar 2009 auch Verwendung für journalistische Beiträge in Onlinemedien.
 

Eine Pressemappe bündelt Pressemitteilungen, Informationen zu einer Organisation u. a. für Journalisten. Sie kann versendet oder bei Pressekonferenzen überreicht werden und steht heutzutage oft auch online dauerhaft zur Verfügung (Social Media Newsroom).

Die Pressemappe eines Unternehmens kann beispielsweise einen Hintergrundtext über die Geschichte, Angaben zu den aktuellen Fakten und Geschäftszahlen, Presseinformationen zu den vom Unternehmen erstellten Produkten sowie passendes Fotomaterial enthalten. Sie unterstützt Recherchen.

Online stellt die digitale Pressemappe zusätzlich zum Text- auch Bild-, Audio- und Videomaterial bereit.

Siehe auch Pressespiegel  und Clipping
 

Unter Pressemitteilungs-Distributoren sind Unternehmen zu verstehen, die sich alleine auf den Versand von unternehmenseigenen Pressemitteilungen spezialisiert haben. Das heißt, es werden keine Veränderungen an den Pressemitteilungen vorgenommen, sondern nur die Verbreitung dieser Texte an die Medien übernommen.
 

Ein Pressespiegel ist eine Zusammenstellung aktueller Presseberichte im Rahmen der Medienbeobachtung zumeist in Form von Ausschnitten. Die Zulässigkeit wird in Deutschland durch das Urheberrecht, § 49 UrhG, geregelt.

Pressespiegel werden in vielen Unternehmen, Organisationen und Behörden – entweder intern in der eigenen Pressestelle oder extern durch eine beauftragte PR-Agentur bzw. eine Medienbeobachtungsagentur – erstellt und benutzt, um z. B. über die öffentliche Darstellung der eigenen Einrichtung informiert zu werden. Dazu werden täglich Zeitungen nach Artikeln durchsucht, in denen das betreffende Unternehmen namentlich genannt wird.

siehe auch Clipping

Als Printmedien (Druckmedien) werden die klassischen Informationsquellen, also Zeitschriften, Zeitungen, Bücher, Kataloge, geografische Karten und Pläne, aber auch Postkarten, Kalender, Poster, Flugblätter, Flugschriften, Plakate usw. bezeichnet. Besonders zahlreich und fast unüberschaubar ist die Gruppe der Werbung und der grauen Literatur, der Publikationen außerhalb des Buch- und Zeitschriftenmarktes, z. B. die Hochschulschriften.

Andruck der fertig gestalteten Veröffentlichung durch den Verlag. Probeabzüge werden nur auf ausdrücklichen Wunsch geliefert. Der Auftraggeber trägt die Verantwortung für die Richtigkeit der zurückgesandten Probeabzüge. Sendet der Auftraggeber den Probeabzug nicht innerhalb der gesetzten Frist zurück, gilt die Genehmigung zum Druck als erteilt.
 

bezeichnet die Maßnahmen der Public Relations, die für Produkt-Launch und laufende Vermarktung eines Produktes eingesetzt werden. Sie erfolgt in der Regel als integraler Bestandteil der Markenkommunikation und spricht potentielle Käufer an. Klares Ziel aller Maßnahmen ist die Absatzförderung.

Lebensstil, Werte und geschmackliche Präferenzen prägen produktbezogene Einstellungen und Konsumverhalten. In einigen Markt-/Mediastudien kommt es zur Ableitung von Konsumtypologien zur Erklärung/Prognostizierung des Konsumverhaltens.
 

Unter Publikation (von lat. publicus: öffentlich) oder Veröffentlichung (oftmals kurz VÖ) versteht man entweder den Vorgang der öffentlichen Verfügbarmachung eines Mediums (Publizierung, Release) oder das konkrete Medium selbst. Das Verb zu „Publikation“ ist „publizieren“.

Beispiele für Publikationen sind Zeitungen, Zeitschriften, Bücher aber auch Tonträger oder eine Webpräsenz und ihre Webseiten.
 

Einteilung der Printmedien in verschiedene Gattungen, wie z.B.:

- Tageszeitungen (Überregional / Lokal)
- Wochenzeitungen
- Publikumszeitschriften
- Kundenzeitschriften
- Fachzeitschriften
- Supplemente
- Anzeigenblätter

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